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Trainingswochenende mit den SYH Junioren

Die Junioren haben am Wochenende vom 10. und 11. September ein neues Trainingskonzept getestet. Angesichts der oft windarmen Verhaeltnissen an den woechentlichen Trainingsabenden, waren alle Opti- Junioren für ein ganzes Wochenende im SYH eingeladen. Ziel war es bei guten Verhältnissen auf dem Wasser zu trainieren und bei Flaute die Zeit mit Theorie und Spiel zu verbringen. Die Absicht war natürlich auch den Teamgeist zu fördern und die Junioren dem Club noch etwas näher zu bringen. Die sommerliche Hochdrucklage reduzierte die Praxiszeit auf dem Wasser auf nur eineinhalb Stunden. Die Junioren trugen dies mit Fassung - schliesslich konnte man dafür sich ausgiebig im See abkühlen. Der Sonntag erlaubte dann allerdings doch einige Fortschritte auf dem Wasser zu erzielen und sogar zwei kleine Club-Regatten zu segeln. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Maja Weimer für das Mittagessen am Sonntag ("Hörnli & Ghackets mit Öpfelmues"), Hansjörg Weimer fürs Fotografieren, an Marcel Andris, Markus Vetterli und Matthias Dunkel für die Mithilfe bei Training und Theorie das ganze Wochenende durch.

Chris Dunkel
SYH - Vorstand Junioren

Sommerfest im SYH

Ein Sommerfest, das seinen Namen verdient.

Club- und seenübergreifend den endlich doch noch schönen Sommer zu geniessen war das Motto am Samstagabend, 27. August.
 
Was bei einem guten Glas Wein in St. Moritz als Idee vor einiger Zeit seinen Anfang nahm, wurde nun in die Tat umgesetzt: Ein Sommerfest, bei dem der SYH gleich zwei befreundeten Clubs seine Gastfreundschaft anbieten durfte. Einerseits dem Yachtclub Rapperswil und andererseits dem Segelclub St. Moritz, welcher heuer seinen 75. Geburtstag feiert. Eine ganz besondere Ehre also, dass der SYH teil des Jubiläumsprogramms eines solch altehrwürdigen Clubs sein darf.

Das unter der Führung von Laurent festlich hergerichtete Clubareal an sich war schon eine wahre Freude, zu der das perfekte Sommerwetter und die warmen Temperaturen noch das ihre dazu taten. Der eigens aus St. Moritz eingeflogene Luca Schaltegger bezauberte die Gäste mit einem hervorragenden Engadinerbuffet, musste sich aber gewaltig ins Zeug legen, um mit dem überwältigenden Apéro von Corinne und Maja auf Augenhöhe bleiben zu können. Unterlegt von Musik von den Plattentellern von DJ Jan genossen Gäste und Gastgeber den lauen Abend und die unterhaltsamen Reden von Stefan Züger und Martin Caspar. Das unwiderstehliche Dessertbuffet der SYH-Damen rundeten den Abend auf süsse Weise ab und wird in allerbester Erinnerung bleiben. Kurz – wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren mit Laurent an der Spitze, an die Helfer an Bar, Buffet und in der Küche, sowie an die genannten SYH-Damen, die sich kulinarisch einmal mehr übertroffen haben.

 

Yannick Brauchli in Rio

Yannick Brauchli und Romuald Hausser gewinnen das Medal Race an den Olympischen Spielen in Rio

Rio de Janeiro (BRA), 18. August 2016 – Herausragende Leistung von Yannick Brauchli und Romuald Hausser: die beiden Schweizer Segler gewinnen das abschliessende Medal Race der besten zehn 470er Boote mit grossem Vorsprung und belegen Rang 9 im Endklassement.

Nur sieben Punkten von Rang 8 entfernt verpassen sie ihr Ziel, ein Olympisches Diplom, nur knapp. „Es ist trotzdem genial so die Olympischen Spiele zu beenden.“ freut sich Yannick sichtlich gerührt in der Mixed Zone. „Ich wollte diesen Lauf unbedingt gewinnen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehrere Wettfahrten in dieser Woche genauso gesegelt wären, vielleicht waren wir zu konservativ. Romuald und ich haben unser Projekt 2009 begonnen und seitdem alle unsere Ziele erreicht, bis auf eine Saison. Wir wollten ein Olympisches Diplom und haben das um einen Platz verpasst, aber mit einem schönen Wettfahrtsieg am Schluss. Die ganze Kampagne war ein gutes Teamwork, wir sind aber auch durch schwierige Zeiten gegangen. Unser Coach Sebastian Peri Brusa und Damen Coach Zizi Staniul haben uns vor allem mental viel geholfen. Am Montag fange ich mein Studium an und dann weiss ich noch nicht genau wie es seglerisch weitergeht.“

Vorschoter Romuald Hausser freute sich ebenfalls über diesen Wettfahrtsieg. „Wir hatten heute nichts zu verlieren. Kein Druck und absolute Sicherheit über unsere Strategie. Dazu noch unsere Windbedingungen, Gleitwind im Trapez, das war nochmal richtig motivierend für uns. Zum Abschluss dieser Olympischen Spiele wollten wir allen nochmals zeigen, dass wir in den vergangenen acht Jahren gut gearbeitet haben, vor allem unseren Freunden und Familien. Es ist unglaublich ein Medal Race an den Olympischen Spielen zu gewinnen. Grundsätzlich haben wir hier in Rio eine sehr solide Regatta gesegelt. Am Ende haben Details den Ausschlag gegeben, derjenige mit den wenigsten Fehlern liegt am Ende vorne. Bis zum Schluss sind wir um das Diplom mitgesegelt. Was die Zukunft betrifft, werde ich jetzt erstmal ein Jahr studieren und arbeiten und dann schauen, ob es im Segeln weitergeht.“

Ihr argentinischer Coach Sebastian Peri Brusa hatte sich seit anfangs Jahr ihrem Projekt angeschlossen. „ Sie sind schon sehr gut gestartet in dieses Medal Race und dann auf die rechte Seite und gut weitergesegelt. Wir hatten die ganze Woche das Gefühl, dass wir es besser machen konnten. Leider haben wir die ein oder andere Gelegenheit nicht nutzen können, um schlussendlich das Diplom zu erreichen. Dieser Wettfaahrtsieg ist dafür eine schöne Entschädigung für uns !

Swiss Sailing Team kann eine durchaus positive Bilanz aus diesen Olympischen Spielen ziehen. Nachdem in London 2012 das beste Resultat ein 10 Platz im Windsurfen war, erreichten zwei Teams in Rio das Medal Race und im Nacra17 gewannen Bühler/Brugger ein Diplom. „Es ist fantastisch, die Olympischen Spiele hier in Rio auf diese Weise zu beenden. Yannick und Romuald konnten am Schluss nochmals zeigen, was sie drauf haben. Dieser Sieg zeigt auch, dass wir in den letzten vier Jahren in die richtige Richtung gearbeitet haben, darauf können wir alle stolz sein! Wir haben uns gegenüber den Ergebnissen in London 2012 deutlich gesteigert, vielleicht nicht so schnell wie wir das gerne gesehen hätten, dennoch macht uns das sehr zuversichtlich für die Zukunft.“ so der Teamchef des Swiss Sailing Teams Tom Reulein.

Surprisen und Lacustre

Up-and-Down für Surprisen und Lacustre
 
Traditionell (für Lacustre noch am Beginn, Surprisen bereits das dritte Mal) fand am Sonntag nach der Distanzfahrt noch eine Up-and-Down Regatta für Klassen statt.
Mit Wind rechnete an diesem tollen Hochsommermorgen eigentlich niemand so richtig, dafür mit Wellen. Letztere hatte es dann auch tatsächlich, ersteres aber auch. Zwar schwach, aber immerhin.
Zwei Läufe konnten gesegelt werden, ein dritter musste leider abgebrochen werden, da der Wind einschlief (mit je einem SYH Team an der Spitze, soll einer sagen im Segeln werden die Heimteams bevorzugt..).
Würdige Sieger gab es in beiden Klassen (Ranglisten), und einen tollen Apero von Claudia obendrauf.

 

Distanzfahrt 2016

Woher kommt dieser Wind und was blendet da?

Suedwind, obwohl Bise angesagt war. Aber immerhin Wind. Und Sonne, endlich Sonne! Der SYH hat sich wieder den besten Tag ausgesucht, für die Distanzfahrt (ehrlicherweise muss man sagen, dass sich der Termin über den Beginn der Sommerferien definiert..). Rund 80 Boote kamen – ein tolles Feld. Bis auf drei schafften alle zwei Runden, am schnellsten die Longtze von Wielands in etwas mehr als zwei Stunden. Farbige Spinnacker, packende Zweikämpfe und verbissen kämpfende Teams prägten das Geschehen auf dem Wasser – am Land war Musik, Fischchnusperli aus dem Zürisee und entspanntes Plaudern angesagt (oder spinnte gar jemand Seemansgarn?). Das Sommerfest wurde beinahe überrannt, dank allen Helferinnen und Helfer musste aber niemand hungern oder verdursten. Dank an alle Helferinnen und Helfer zu Wasser und zu Land – mir hat es riesig Spass gemacht. Rangliste unter:

www.zsv.info/ranglisten/ranglisten-rlc/ranglisten-rlc-2016/

Fotos und Berichte

>>> Drohnenaufnahmen / Zieleinlauf