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Samichlaus

Lieber Samichlaus

Wir haben uns sehr gefreut, dass du den weiten Weg aus dem Wald an den See gefunden hast. Bestimmt hast du bemerkt, wie erwartungsvoll dich die vielen Kinderaugen bei deinem Besuch  beobachtet haben. Und dass das eine oder andere Augenpaar auch mit einer gewissen Anspannung deinen Worten gelauscht hat, ist dir bestimmt auch nicht entgangen. Aber es ist ja für alle nochmals gut gegangen, und sie durften ein süsses Gschänkli von dir in Empfang nehmen.

Wir hoffen, dass dich die schönen Sprüchli und Lieder, die dir von jung und alt vorgetragen wurden, bewegen, uns  auch nächstes Jahr wieder zu besuchen. Vielleicht lässt es sich auch Laurent nicht nehmen, uns dann wiederum mit einem feinen Raclette zu verwöhnen!?

Bis dahin wünschen wir dir, lieber Samichlaus ein ruhiges und wachsames Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Deine Seglerinnen und Segler vom SYH

 

Herbstputzäte

Auch in diesem Herbst trafen sich etwa 12 SYH Mitglieder im Clubhaus um dieses wintersicher zu machen. Ebenfalls waren zusätzlich etwa 8 Junioren dabei.

So wurde auch in diesem Herbst die jährlich wiederkehrenden Arbeiten erledigt wie: Reinigen und Einpacken der Schlauchboote und Optimisten, Rasenpflege, Baumpflege und das Laub zusammennehmen. Bei der Dusche wurde der Plattenbelag abgebrochen. Da diese Dusche anders aussieht als geplant, wird während der Winterpause das weitere Vorgehen besprochen und geplant.

Die Junioren kontrollierten Ihre Optimisten auf Vollständigkeit, damit das verlorene und defekte Material im Frühjahr ergänzt werden kann. Ebenfalls pflegten die Junioren noch die Bootsschalen.
Beim Mittagessen hatte man dann Zeit, um gemeinsam mit den Clubmitgliedern, Neuigkeiten auszutauschen.

Vielen herzlichen Dank allen, die wieder einmal mitgeholfen haben, unser Clubhaus in den Winterbetrieb überzuführen und dem schönen, aber kalten Wetter zu trotzen.

Daniele Fomasi

 

Aktive SYHler am Absegeln

Vier Laser im SYH, drei SYH-Longtzes in Stäfa, ein Oldie-Stamm mit Apéo und Schellings und Claudia in der Küche –
das ist die Bilanz des Absegeln-Wochenendes. Die Laser konnten sogar zwei Läufe segeln am Samstag, gewonnen hat Luki, vor Hansjörg, Nicolas und Chris. Bei den Longtzes am Rasta-Cup war es am Samstag mit keinem Lauf zu schwachwindig, am Sonntag konnte zumindest ein Lauf gesegelt werden. Wind hatte es dann auch, wenn auch vor allem vor der Regatta. Immerhin spülte es ein Herrliberger Team auf das Podest, Team Outsider – mit Schneiders, Gallus und Claude – wurde dritter.
> Rangliste

Der Absegeln-Abend begann mit einen wunderbaren Apéro, organisiert und gebacken vom Oldie-Stamm. Und dies bei herrlichem Sonnenschein. Danach genossen rund 20 SYHler das feine Abendessen, welches von Schellings gekocht und unter Koordination von Claudia im festlich geschmückten Clubhaus serviert wurde. Jung, ganz Jung und Alt genossen den feinen Znacht. Ein würdiger Abschluss der Saison. Wobei, der SYH ruht ja gar nicht im Winter; es stehen noch viele tolle Anlässe an.

 

Segeln mit der Martin Stiftung

Um Punkt 13 Uhr stand Bruno vor den Tueren des SYH. Dass er noch viel zu frueh sei, ueberhoerte er bewusst. Er stopfte seine Pfeife und nahm mit Blick auf den See Platz auf einem der Stühle vor dem Clubhaus. Nach und nach kamen nun auch die Segelschiffe und legten am Steg an. Bruno beobachtete das Treiben genau und verriet jedem Neuankömmling: heute bläst der Wind nicht. Die Besatzung der sechs Boote, die nun alle in Reih und Glied am Steg festgemacht waren, waren bereits mit Motorenkraft nach Herrliberg gefahren. Auch der Blick aufs Wind-App im Handy zeigte bei der Windvorhersage eine Geschwindigkeit im tiefen einstelligen Knoten-Bereich. Bruno wusste sich pointierter auszudrücken: es herrscht halt Flaute.

Um 14 Uhr kamen die Gäste. Plötzlich kehrte Leben auf der Wiese neben dem Clubhaus ein. Wo vorher höchstens das Schnattern einer Ente zu hören war, wurde jetzt gejuchzt, gepfiffen, vor Freude gesungen. Alle Augen waren auf die Boote gerichtet. Jetzt ging alles sehr schnell. Die Gäste von der Martinstiftung wurden in Gruppen eingeteilt, Schwimmwesten ausgehändigt, Passagiere auf die Boote von SYH und SV Erlenbach verteilt. Und schon legten die ersten Segelschiffe ab. Fleissig wurden Vor- und Hauptsegel gesetzt - die Hoffnung stirbt nämlich zuletzt. Der allerletzte Windhauch wurde ausgenutzt, dann standen alle still. Der Wind hatte keine Lust mehr heute. Ein leises Knattern liess hie und da auf das Starten eines Motors deuten. Die Segel immer noch angeschlagen gleiteten die Boote nun mit Hilfe von Diesel und Bleifrei über die Wellen des Zürichsees. Jetzt durften die Passagiere auch einmal an die Pinne oder das Steuerrad. Den direkten Weg von A nach B? Die letzten Winde im Segel einfangen? Nein, die neuen Skipper setzten ihren eigenen Kurs – und der ging meistens 360 Grad nach links oder 360 Grad nach rechts und das am liebsten gleich mehrmals nacheinander. Mit Vollgas oder gemütlichem Schritttempo steuerten die neuen Kapitäne die Boote weder zielsicher noch mit einem erkennbar Kurs – doch den Spass, den sie dabei hatten, war unverkennbar am Lachen und Grinsen auf ihren Gesichtern abzulesen. Es wurde gelacht, gejuchzt und einander zugejubelt, wenn sich zwei Schiffe kreuzten.

Irgendwann war es aber wieder Zeit, Kurs auf das Clubhaus zu nehmen. Noch einen letzten Kreisel fahren, dann ging es zurück. Die Segelschiffe legten nach und nach am Steg an und liessen ihre Passagiere aussteigen. Am Land lockten bereits Bratwürste und Cervelats. Hier tauchte auch Bruno wieder auf, er nahm Platz auf seinem Stuhl, die Pfeife gestopft, mit Blick auf den See. Er war nicht auf einem der Segelboote. Wo er war? Er durfte auf dem Schlauchboot mitfahren. Was heisst da mitfahren - er sass sogar am Steuer! Bruno biss herzhaft in den letzten Zipfel seiner Bratwurst und meinte: “Nächstes Jahr bin ich dann auch wieder dabei.” Dann stand er auf und holte sich ein Stück von der obligaten Cremeschnitte.

Ganz herzlich gedankt sei an dieser Stelle einmal mehr den Skippern und Helfern der Segler Vereinigung Erlenbach und des SYH, die dieses Jahr bereits zum 17. Mal den Bewohnern der Martinstiftung Erlenbach eine erlebnisreiche Segelausfahrt auf dem Zürichsee ermöglichten.

Text: Andi Wullschleger
Fotos: Hansjörg Weimer und Andi Wullschleger

420er / 470er PM TAG 2

Das Feld war gleich wie Samstag, aber die Sonne wurde am Sonntagmorgen durch leichten Nieselregen ersetzt. Um 0930 etablierte sich ein leichter, aber stark pendelnder Wind aus West - Bedingungen welche einen fairen Start unmöglich machten. Kurz vor Mittag schlief das Ganze dann wieder ein. Also alle rein zum Kiosk/Grill, um eine halbe Stunde später mit Wind aus entgegengesetzter, südlicher Richtung die nächste potenzielle Startmöglichkeit zu suchen. Der Konkurrenzkampf der Luftmassen ging dann aber klar zugunsten des aufkommenden kräftigen Westwinds aus und so konnten wir nochmals 3 Läufe bei den 470'er und 2 deren bei den 420'er austragen. Dies ergibt insgesamt 6 Wettfahrten bei den 470'er und 5 für die 420'er - ein tolles Resultat!Es ergeben sich die folgenden Schlussranglisten:

2016_470'er

2016_420'er