43 Optis an der Stäfa-Regatta

wenig gesegelt, viel gelernt

Wir erlebten Frühstarts, späte Starts, sehr späte Starts und Starts, bei denen zuerst einmal in die falsche Richtung gesegelt wurde. Genau wie im Training bietet der SYH auch an Regatten das volle Spektrum. Dies sieht man dann auch in der Rangliste, die online hier zu finden ist.

44 Optis waren gemeldet, 43 auf dem Wasser, und der SYH erstreckt sich auf der Rangliste von Platz 41 bis Platz 1. Genau, richtig gelesen, Thierry Stucki ersegelte sich taktisch geschickt – da er in den einzelnen Läufen nie als erster im Ziel ankam – den ersten Platz! Wir gratulieren von Herzen! Er trainiert zwar aktuell nicht mehr in unserer Gruppe, sondern im Förder-Grüppli SSTR5, aber die Freude und Lust am Segeln wurde natürlich bei und von uns geweckt.

Zweiter vom SYH wurde Noah Lux auf dem 16 Schlussrang, mit einem 12. Platz in Lauf 2. Die Konkurrenz sollte sich diesen Namen merken. Und Dritte unserer aktuellen Gruppe wurde Allegra Zemp auf dem Schlussrang 22. Allegra segelte dieses Jahr schon bei Schneefall und bei Windstärke 4-5. Wenn die Bedingungen rauher werden, dann wird sie viel weiter vorne mitspielen, schliesslich kennt sie weder Furcht noch Schmerz.

Wir alle und insbesondere Ben wissen nun auch, was es mit dieser Uniform-Flagge auf sich hat. Eine Disqualifikation per UFD ersparen wir uns bei der nächsten Regatta. Die weiteren Platzierungen sind: Marius auf Platz 33, Ben 34, Julianna 38 und Tim Platz 41. Hinter jeder Platzierung steckt eine kleine Geschichte und die Kids wissen genau, wo sie schrauben müssen (oder die Startlinie finden), damit bessere Platzierungen drin liegen.

Windtechnisch war’s chli ein Chabis. Alle drei gewerteten Läufe segelten wir am Sonntag, am Samstag war kein Lüftchen zu spüren. Und auch am Sonntag war der Wind mühsam und die Sonne brannte heiss. Aber unsere Juniorinnen und Junioren haben das trotz unwirtlicher Bedingungen super gemacht. In zwei Wochen in Nuolen (25.-26. Juni) werden wir unsere Lehren gezogen haben und zeigen, wie wir das Feld noch besser dominieren können.

Ein Dankeschön noch an alle Eltern, die fleissig mit angepackt haben, an meinen Co-Trainer Chris und natürlich an meine Helfer, hier namentlich Rolf, ohne deren Hilfe solche Teilnahmen schlicht nicht möglich wären. Merci!

Philipp Sprecher
SYH Junioren